Wie gesagt . . . !

. . . zirka 15.000

Unterschriften wurden

bereits von Bamberger

Bürgern in Bamberg und der

näheren Umgebung gesammelt.

Doch das Bistum Bamberg

reicht von Hof bis Ansbach

und von Coburg bis Nürnberg.

Diese Städte, wie eben auch ganz

Deutschland wollen wir mit

dieser Aktion erreichen und

das tolle Engagement der

Bamberger unterstützen!

Nochmals herzlichen Dank!

Machen Sie mit, wir brauchen

Ihre Hilfe!

Im Erzbistum Bamberg leben heute etwa 2 Millionen Menschen, davon 800.000 Katholiken.
Mit einer flächenmäßigen Ausdehnung von rund 10.288 qkm umfaßt das Bistumsgebiet fast ganz Oberfranken, etwa die Hälfte von Mittelfranken und kleinere Teile von Unterfranken und der Oberpfalz. Es erstreckt sich von Hof im Norden bis Ansbach und Rothenburg im Süden, von Ebrach im Westen bis Pegnitz im Osten mit den städtischen Zentren Nürnberg, Fürth, Erlangen im Süden und Kulmbach, Bayreuth, Kronach und Coburg im Norden.

Das Erzbistum Bamberg ist eng mit den Namen des heiligen Kaiserpaares Heinrich II., 
dem Bistumsgründer, und Kunigunde sowie des heiligen Bischofs und Pommernmissionars Otto verbunden. Dieser großen Tradition weiß sich auch heute die Kirche von Bamberg verpflichtet.

 

Und um welche Schätze geht es genau . . . ?

Liste der Teile des Bamberger Domschatzes, genauer gesagt die 10 Gegenstände, die noch in München, teils in der Bayerischen Staatsbibliothek, teils in der Schatzkammer aufbewahrt werden:

a Sogenanntes Heinrichs-Portatile bzw. Staurothek - München,

Reiche Kapelle der Residenz (Tragaltärchen, sogenannter Feldaltar Heinrichs II., wohl um 1000 entstanden und inschriftlich als Stiftung Heinrichs bezeichnet; Eichenholzkern, mit Gold-
blechen verkleidet).

a Reliquienkrone Kaiser Heinrichs - München, Schatzkammer der

Residenz (um 1280 geschaffen als Attribut für das 1658 ein-
geschmolzene Büstenreliquiar des hl. Kaisers).

a Reliquienkrone der Kunigunde - München, Schatzkammer der

Residenz (Votivkrone, die Bischof Gunther 1065 dem Domkapitel schenkte; nach der Heiligsprechung Kunigundes 1201 als Attribut des dann 1658 eingeschmolzenen Kopfreliquiars der Heiligen verwendet).

a Jüngere Reliquienkrone der Kunigunde - München, Schatzkammer

der Residenz (um 1350 geschaffen und um 1400 durch ein dünnes Zwischenglied mit dem älteren Kronreif vereinigt; erst 1931 von der älteren Krone getrennt).

a Evangeliar Clm 4451 - München, Bayerische Staatsbibliothek

(Text und Miniaturen im 9. Jahrhundert in Mainz entstanden; Einband spätes 10. Jahrhundert, vielleicht aus Lothringen, Vorderdeckel mit Elfenbeinrelief der Taufe Christi; Elfenbeinrelief des Rückdeckels 2. Hälfte 10. Jahrhundert: Verkündigung an Maria und Geburt Christi).

a Evangeliar Ottos III. - München, Bayerische Staatsbibliothek

(Text kurz vor 1000 auf der Reichenau entstanden, Miniaturen um 1000 ebendort als Hauptwerk der Liuthargruppe; Einband Ende 10. Jahrhundert, auf dem Vorderdeckel Elfenbeinrelief des Marientods).

a Evangeliar Clm 4454 - München, Bayerische Staatsbibliothek

(Text und Miniaturen Reichenauer Arbeit kurz nach 1000; Einband gleichzeitig aus Goldblech mit Edelsteinschmuck in Kreuzform).

a Sakramentar Heinrichs II. - München, Bayerische Staatsbibliothek

(Sammlung von Gebeten für den Vorsteher der Eucharistie, 11. Jahrhundert, durch Inschrift als Stiftung Heinrichs bezeichnet, Text und Miniaturen in Regensburg entstanden kurz nach 1002; wohl neuerer goldenen Einband, dessen Vorderdeckel ein Elfenbeinrelief des 10. Jahrhunderts mit Kreuzigung und Frauen am Grab enthält; auf dem Rückdeckel teilvergoldete Silberplatte mithl. Gregor d. Gr.).

a Perikopenbuch Heinrichs II. - München, Bayerische Staats-

bibliothek (enthält die im Gottesdienst benötigten Bibeltexte; Stiftung Heinrichs vor 1014, inschriftlich als solche bezeichnet; Text und Miniaturen Reichenau, Anfang 11. Jahrhundert, Miniaturen ein Hauptwerk der Liuthargruppe; auf dem Vorder-
deckel Elfenbeinrelief mit Kreuzigung und den drei Marien am Grab).

a Altargarnitur des Herzogs von Modena - München, Schatzkammer

der Residenz (Kreuz und zwei Leuchter, 1612/13 als Geschenk an Fürstbischof Johann Gottfried von Aschhausen; Bergkristall).